RSS

27. September 2008 | Von Tino Kreßner | Kategorie: Webtrends

Um den Überblick in dieser Vielzahl an Informationsangeboten auf diesem bunten Marktplatz nicht zu verlieren, hat sich die RSS-Technologie durchgesetzt. Der Nutzer muss nicht mehr auf Verdacht eine Webseite besuchen, um zu schauen, ob es Updates gibt, sondern bekommt diese direkt zu ihm geschickt. RSS steht für „Really Simple Syndication“, zu deutsch „Wirklich einfache Verbreitung“ und nutzt XML. Mit XML ist es möglich, Inhalte strukturiert, aber unformatiert abzuspeichern. Wenn diese Datei nun mit einem Programm, genannt Feed-Reader, abonniert wird, erhält der Benutzer automatisch alle Aktualisierungen der XML Datei übertragen. Hat ein Nutzer erstmal einen Feed abonniert, steht es dem Informationsanbieter frei, diesen in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen über Neuerungen zu informieren. Im Gegensatz zu Postwurfsendungen, hat hier der Kunde eingewilligt die neuesten Informationen, über ein Produkt, ein Projekt oder eben zu einem Thema zu erhalten. Doch gleichzeitig steht es ihm frei, diese Einwilligung jederzeit mit nur einem Klick zu beenden.

Beispielsweise lassen sich so mit dem RSS-Webdienst Netvibes die Inhalte verschiedener Webseiten über den RSS-Feed auslesen und können kategorisiert auf einer eigenen Webseite zusammengestellt werden. Mit dem Dienst „Netvibes Universe“ können solche Seiten im eigenen Layout gebrandet werden und öffentlich zur Verfügung gestellt werden.

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