Welt der Überwachung
6. September 2008 | Von Tino Kreßner | Kategorie: NetzwertesTechnischer Fortschritt macht unseren Alltag komfortabler, viele Aufgaben werden einfacher und schneller lösbar. Doch gleichzeitig machen wir uns immer mehr von diesen technischen Hilfsmittel abhängig. Es gab in der Geschichte schon einmal die Zeit, wo wir das Denken anderen überlassen haben – den Absolutismus.
„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“
Trotz den Worten von Immanuel Kant 1784 könnte man behaupten, wir begeben uns wieder freiwillig in diese Unmündigkeit. Über 220 Jahre später hat dieser Abhängigkeit noch eine ganz andere Qualität: Wir geben Daten über unser Verhalten und Interessen preis. Unter Panopti.com wird ein bereits möglicher Ist-Zustand gezeigt, wo der fiktive Charakter Paul heute schon real Daten hinterlässt an einem Tag.

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